Atomstrom-Info.de: Infos und Diskussion

Atomstrom-Info.de: Infos und Diskussion

Atomstrom: 2008 wichtigste Energiequelle Deutschlands

Mai 23rd, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Trendwende auf dem Strommarkt. Im Jahr 2008 stieg der Atomstrom-Anteil am deutschen Energiemix von 22,3 Prozent aus dem Vorjahr auf 23,5 Prozent an. Auch Erzeugnisse aus Erdgas sowie von Wind-, Wasser,- und Biomasse-Kraftwerken nahmen nach einem vorläufigen Ergebnis des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem unter Anderem die größten Betreiber-Konzerne wie RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW angehören, um etwa 13 Milliarden Kilowattstunden zu, während Braun- und Steinkohle-Kraftwerke zum Teil deutlich weniger Strom produzierten als noch 2007.

Insgesamt wurden in Deutschland 2008 599,3 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, was einem Plus von lediglich 400 Millionen Kilowattstunden im Vergleich zu 2007 entspricht. Grund für die nur marginale Zunahme ist laut BDEW-Vorsitzender Hildegrard Müller der Konjunktureinbruch aus dem letzten Quartal 2008.

Die Kernenergie stellt durch das Ergebnis den größten Anteil am deutschen Strommarkt und löst somit den bisherigen Spitzenreiter, die Braunkohle, ab. Wichtigster Grund für die Trendwende ist die Tatsache, dass 2007 mehrere Atomkraftwerke aufgrund von Störfällen nicht am Netz waren (Biblis, Krümmel, Brunsbüttel). Im Februar 2008 wurde Biblis wieder in Betrieb genommen, was den Atomstrom-Anteil am deutschen Energiemix stark beeinflusste.

Vattenfall plant derweil noch für dieses Jahr die Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel nach umfangreichen Revisionsarbeiten wieder ans Netz zu nehmen, was den Anteil an Atomstrom-Erzeugnissen im Vergleich zur Braun- und Steinkohle weiter erhöhen würde.

Energiemix in Deutschland (2008) in Milliarden Kilowattstunden:

  • Kernenergie: 140,8
  • Braunkohle: 138,3
  • Steinkohle: 114,4
  • Erneuerbare Energien: 90,9
  • Erdgas: 83,2
  • Sonstige: 31,8

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E.ON will weiter expandieren

Mai 12th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Investitions-Pläne deutscher Energie-Konzerne im europäischen Ausland haben Hochkonjunktur.

Nachdem bereits ein Gemeinschaftsunternehmen um die Betreiber E.ON und RWE in Großbritannien den Strommarkt aufmischen will, gibt es weitere Expansions-Bemühungen zu vermelden. E.ON möchte sich Medienberichten zufolge in das französische Kernkraftwerk bei Penly (Normandie) einkaufen.

„Wir diskutieren mit E.ON über einen Austausch von Aktiva“, so der Chef des französischen Stromanbieters EDF, Pierre Gadonneix, am vergangenen Dienstag gegenüber dem Pariser Wirtschaftsblatt „Les Echos“.

Für EDF hat die Beteiligung auch einen politischen Hintergrund, da durch die Zusammenarbeit mit E.ON der Vorwurf entkräftet werden könnte, Frankreich würde seinen Strommarkt für Investitionen aus dem Ausland abriegeln. Der Staatskonzern hält in der Grande Nation quasi die Monopolstellung auf dem Energie-Sektor. Daneben ist EDF mit Investitionen in Großbritannien, der Schweiz, Italien, Belgien und Deutschland teils mit starken Markt-Positionen ausgestattet.

E.ON, deutscher Marktführer in Sachen Energieversorgung, plant derweil, die nationale Konkurrenz mit ins Boot zu holen. EnBW soll laut Bestrebungen des Unternehmens mit 500 Megawatt Atomstrom am Projekt in Frankreich beteiligt werden. Insgesamt würde der Verbund etwa 8,5 Prozent an dem Kernkraftwerk erwerben.

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Absage an Vattenfall: Brunsbüttel ohne zusätzliche Kapazitäten

Mai 6th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Das Bundesumweltministerium unter Minister Sigmar Gabriel (SPD) hat einen Antrag des Betreibers Vatenfall abgelehnt, dem Atomkraftwerk Brunsbüttel eine verlängerte Laufzeit zuzugestehen.

Als Begründung nannte Gabriel das hohe Alter des Reaktors und fehlende Sicherheitsreserven. Vattenfall hatte angestrebt, Reststrommengen vom Kernkraftwerk Krümmel auf Brunsbüttel zu übertragen. Beide Meiler sind derzeitig aufgrund andauernder Wartungsarbeiten außer Betrieb.

Laut dem so genannten Atomkonsens, 2000 unter Rot-Grün beschlossen und seit 2002 in Kraft, dürfen Reststrommengen nur unter Zustimmung des Bundesumweltministeriums auf ältere Atomkraftwerke übertragen werden. Bereits vor gut einem Monat hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einen Antrag Vattenfalls abgelehnt, Kapazitäten vom Kernreaktor in Mülheim-Kärlich auf Brunsbüttel zu übertragen. Ähnlichen Anfragen von RWE und EnBW wurde zuvor ebenfalls nicht stattgegeben, die Entscheidung war also abzusehen.

Das Geschacher um längere Laufzeiten hat neben der wirtschaftlichen Komponente auch einen politischen Hintergrund. Die Betreiber-Konzerne der Bundesrepublik spekulieren auf einen Regierungswechsel bei der Bundestagswahl 2009. Falls es zu einer Mehrheit von CDU/CSU und FDP kommen sollte, könnte der Atomindustrie hierzulande eine Renaissance widerfahren. Politiker von Schwarz-Gelb betonten in der Vergangenheit immer wieder, die ehrgeizigen Klimaschutz-Ziele Deutschlands seien ohne einen erheblichen Anteil an Atomstrom nicht zu verwirklichen.

Vattenfall ließ derweil verlauten, im Falle des verweigerten Kapazitäten-Transfers vors Oberverwaltungsgericht von Schleswig-Holstein zu ziehen. „Wir werden den Bescheid des Umweltministeriums juristisch prüfen lassen“, so eine Sprecherin des Unternehmens. 

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Betreiber von Atomkraftwerken in Deutschland: E.ON

Mai 2nd, 2009 · 3 Kommentare

Von: David Lorenz

Im zweiten Teil der Betreiber-Serie auf atomstrom-info soll nach RWE heute E.ON vorgestellt werden, der größte Energie-Lieferant Deutschlands.

E.ON wurde im Juni 2000 durch eine Fusion der Konzerne VEBA und VIAG gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Düsseldorf und das Unternehmen ist an der Börse notiert. Zu den Kernkompetenzen der Aktiengesellschaft gehört der Handel mit Gas und Elektrizität an Endverbraucher sowie Industrie und Handel. Teils stammt der Strom aus eigenen Atomkraftwerken, teils wird er in großen Mengen aus dem Ausland hinzugekauft.

Die Distributionswege von E.ON funktionieren bevorzugt über Zwischenhändler auf regionaler Ebene, zu den wichtigsten Märkten des Unternehmens gehören Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Österreich, die Niederlande, Tschechien, Rumänien und die Slowakei.

Der Energie-Riese beschäftigt aktuell rund 93.500 Mitarbeiter und konnte 2008 einen Umsatz von 87,65 Milliarden Euro erwirtschaften.

Seit Dezember 2005 sind alle Energieversorgungs-unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms auszuweisen. Für E.ON waren das im Jahr 2007 folgende Werte:

  • Erneuerbare Energieträger: 14 Prozent
  • Kernenergie: 38,5 Prozent
  • Fossile Energieträger: 47,5 Prozent

Das Unternehmen betreibt mittels der Tochtergesellschaft E.ON Kernkraft GmbH folgende aktive Atomkraftwerke in Deutschland:

  • Brokdorf
  • Grafenrheinfeld
  • Grohnde
  • Isar 1 und 2
  • Unterweser
  • Grundremmingen B und C
  • Brunsbüttel
  • Krümmel
  • Emsland

Daneben verfügt E.ON über mehrere Gas-, Öl-, Steinkohle- und Braunkohlekraftwerke sowie drei Biomasse- und ein Hybridkraftwerk. Außerdem ist das Unternehmen in Besitz eines eigenen Stromnetzes.

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Erfolg für deutsche Energiekonzerne

April 29th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

E.ON und RWE drängen mit aller Macht auf den britischen Energiemarkt.

In Form eines frisch gegründeten Gemeinschafts-unternehmens ersteigerten die Stromkonzerne in Großbritannien zwei äußerst begehrte Grundstücke, auf denen bis 2018 jeweils ein neues Atomkraftwerk  entstehen soll.

Die britische Regierung hatte 2008 den Bau dreier Kernreaktoren ausgeschrieben, von denen nun zwei von E.ON und RWE betrieben werden sollen. Dabei streben die deutschen Energie-Riesen eine Gesamt-Kapazität von 6.000 Megawatt an. Der französische Konzern EDF bekam den Zuschlag für Meiler Nummer drei.

Bei den Standorten für die geplanten Atomkraftwerke handelt es sich laut der zuständigen Behörde, National Decommissioning Authority (NDA), um die besten Großbritanniens. 

Für RWE/E.ON ist die Inbetriebnahme ausländischer Kernkraftwerke deswegen so interessant, da ihnen in Deutschland bis 2020 bei aktueller politischer Lage der Atomausstieg droht. Kommt es jedoch zu veränderten Mehrheitsverhältnissen im Bundestag nach der Wahl 2009, könnten sich die Voraussetzungen komplett verändern.

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Rückschlag für RWE

April 27th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Die Pläne des Energiekonzerns RWE, im bulgarischen Belene ein Atomkraftwerk zu betreiben, haben einen empfindlichen Dämpfer erlitten.

Vergangenen Sonntag ereignete sich in der Gegend ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala. Zu Schaden kam laut Berichten niemand, doch wirft der Vorfall Fragen nach der Sicherheitslage des Standortes auf.

RWE hatte immer wieder betont, beim Bau des Kernkraftwerkes würden höchste Standards eingehalten und die Anlage sei absolut erdbebensicher.

Belene war bereits zuvor in die Schlagzeilen geraten, da die finanzielle Grundlage des Projektes anscheinend auf äußerst wackligen Beinen steht. Die bulgarische Regierung muss sich laut Vertrag mit 51 Prozent am Bau des 3,8 Milliarden Euro teuren Atomkraftwerkes beteiligen. Die übrigen 49 Prozent werden von RWE übernommen.

Aufgrund finanzieller Engpässe versucht Bulgarien nun, das Geld mit Hilfe des russischen Energiekonzerns “Atomstrojexport” zu beschaffen. Der osteuropäische Betreiber, eng mit Siemens verbandelt, soll im Gegenzug Generalunternehmer des Meilers in Bulgarien werden.

Nicht nur bei Umweltschützern, auch innerhalb des RWE-Konzerns ist die geplante Beteiligung aufgrund der Lage in einem Erdbebengebiet höchst umstritten. Doch Belene gilt als wichtiges Prestigeobjekt von RWE-Chef Jürgen Großmann, der die Inbetriebnahme gegen alle internen Kritiker durchboxen will.

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Biblis kommt nicht zur Ruhe

April 22nd, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Die Zwischenfälle im Atomkraftwerk Biblis häufen sich. Bereits das dritte Mal im laufenden Jahr sorgt das hessische Kernkraftwerk durch eine Panne für Schlagzeilen. Die Zahl der meldepflichtigen Vorfälle soll sich seit dem 1. Januar auf sieben belaufen.

Im Reaktorblock B trat ein Leck in der Armatur eines Kühlmittelreinigungssystems auf, woraufhin ca. 50 Liter eines Harz-Wassergemisches den angebundenen Raum kontaminierten.

RWE, Betreiberkonzern des Atommeilers, unterrichtete das zuständige Umweltministerium von dem Zwischenfall, und versicherte, für Personal, Umgebung oder Anlage habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, da die ausgetretene Flüssigkeit umgehend abgesaugt wurde.

Das Kernkraftwerk ist derzeitig nicht in Betrieb, da die Reaktoren in Block A und B einem internen Prüfungsvorgang unterzogen werden.

Seit 1975 mit Unterbrechungen am Netz, ist Biblis das älteste deutsche Atomkraftwerk. 

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Kartellamt wird auf dem Strommarkt aktiv

April 17th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Bereits seit längerem besteht in Deutschland der Verdacht, Energie-Konzerne wie RWE, E.ON oder Vattenfall würden Strommengen absichtlich verknappen, um die Preise für den Verbraucher hoch zu halten.

Nun schaltet sich das Kartellamt ein.

Laut einem Pressebericht durchleuchtet die Bonner Behörde in einer groß angelegten Aktion die Preisgestaltung von 60 Unternehmen der Strombranche. Im Vordergrund des Verfahrens stehen dabei Kraftwerksbetreiber und Großhändler. Endverteiler wie verschiedene Stadtwerke sind dagegen von geringerem Interesse für das Kartellamt.

Gegenüber der „Financial Times Deutschland“ äußerte sich ein Sprecher der Behörde, die Unternehmen müssten bis Anfang Mai in umfangreichen Fragebögen Auskunft zu ihrem Angebotsverhalten offen legen.

Seit 2005 gestattet das deutsche Kartellrecht so genannte Sektorenuntersuchungen, die bei Verstößen gegen geltende Gesetze als Grundlage für Auflagen oder Strafen dienen können. Die Mineralölindustrie sowie das Ferngasnetz wurden im vergangenen Jahr bereits Gegenstand ähnlicher Untersuchungen. In den kommenden Wochen rechnet das Kartellamt in beiden Fällen mit Ergebnissen.

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Atomkraftwerk in Biblis mit erneutem Defekt

April 11th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Das Kernkraftwerk in Biblis sorgt weiterhin in regelmäßigen Abständen für Schlagzeilen.

Vergangenen Dienstag kam es nach Berichten des hessischen Umweltministeriums zu einem Defekt an einer Absperrarmatur. Laut dem Betreiber des Atomkraftwerkes, RWE, hätte jedoch zu keiner Zeit Gefahr für Personal, Anlage oder Umgebung bestanden.

Allein seit Anfang März wurden in dem Kernkraftwerk fünf meldepflichtige Vorfälle bestätigt. Derzeitig sind beide Reaktoren in Biblis, Block A und Block B, wegen einem internen Prüfungsvorgang außer Betrieb.

Anhand derartiger Zwischenfälle fordern die Grünen im Land Hessen immer wieder die Stilllegung des ältesten deutschen Atomkraftwerkes. 

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Antrag abgelehnt: Brunsbüttel geht planmäßig vom Netz

April 8th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Restlaufzeit-Übertragungen von Atomkraftwerken bleiben vorerst eingeschränkt. Vorvergangene Woche lehnte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einen Antrag von Betreiber Vattenfall ab, Reststrommengen des stillgelegten Atom-Meilers in Mülheim-Kärlich auf das Kernkraftwerk in Brunsbüttel zu übertragen.

Grundlage des Antrages von Vattenfall waren offene 15 Milliarden Kilowattstunden Strom, die das AKW in Mülheim-Kärlich noch produzieren durfte. Da der Meiler 1988 nach nur zwei Jahren stillgelegt werden musste, wurden die Reststrommengen auf die Kernkraftwerke in Brokdorf und Emsland überschrieben. Damals stand Brunsbüttel nicht als weiterer Empfänger von restlichen Kontingenten auf dem Plan. Das Bundesumweltministerium argumentierte jetzt mit dem hohen Alter des Meilers (1976/77) gegen eine nachträgliche Übertragungs-Kapazität.

Die Reaktionen auf das Urteil fielen in der Politik derweil unterschiedlich aus. Während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) den Beschluss begrüßte, wurde aus Schleswig-Holstein Kritik laut. Werner Marnette (CDU), inzwischen zurückgetretener Wirtschaftsminister des Bundeslandes, bezeichnete laut einem Bericht des Hamburger Abendblattes die Entscheidung als „schweren Rückschlag für Klimaschutz und Wirtschaft“. Ein fristgerechtes Abschalten von kostengünstigen Atomkraftwerken würde zu höheren Energiepreisen führen.

Das AKW Brunsbüttel wird nach dem Gerichtsbeschluss nun, wie im Atomkonsens aus dem Jahre 2000 vereinbart, noch elf Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren und dann vom Netz gehen. Der genaue Zeitpunkt lässt sich jedoch noch nicht bestimmen, da das Kernkraftwerk seit einem Zwischenfall im Sommer 2007 stillgelegt ist. Ein Termin für die erneute Inbetriebnahme steht noch nicht fest. Die noch offene Reststrommenge würde in ca. 22 Monaten produziert werden.

Vattenfall und auch RWE, das ähnliche Pläne mit Biblis A verfolgt, machten indessen deutlich, auch weiterhin vehement für längere Laufzeiten ihrer Kernkraftwerke zu kämpfen.

Spätestens nach der Bundestagswahl im September dürfte bei einer veränderten Sitzverteilung im Parlament Bewegung in die Sache kommen.

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