Atomstrom-Info.de: Infos und Diskussion

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E.ON: Transport von Brennelementen verschoben

November 5th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Der für diesen Herbst geplante Transport plutoniumhaltiger Brennelemente von Sellafield (Großbritannien) ins niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde wurde vom Energie-Konzern E.ON bis auf unbestimmte Zeit verschoben.

Als Grund gab eine Sprecherin des Unternehmens an, dass bisher noch keine exakte Route für die Überführung feststehe. Der geplante Transport hatte zuletzt das öffentliche Aufsehen erregt, da die Brennelemente zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder per Schiff von Großbritannien nach Deutschland verfrachtet werden sollten.

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Atomkraftwerk Grohnde: Wulff will längere Laufzeit

August 13th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Atomkraftwerk im niedersächsischen Grohnde
(Photo by ich bin woanders… | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

Beim gestrigen Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Kernkraftwerks in Grohnde lies der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) verlauten, er hielte es für falsch, das Atomkraftwerk an der Oberweser wie geplant im Jahre 2018 von Netz zu nehmen.

„Es wäre ein großer Fehler, die zuverlässig laufende Anlage nur aufgrund einer politischen Entscheidung abzuschalten”, so der 50-jährige Politiker.

Laut dem so genannten Atomkonsens, 2000 unter Rot-Grün beschlossen und seit 2002 in Kraft, sollen alle Kernkraftwerke der Bundesrepublik Deutschland bis ins Jahr 2020 abgeschaltet werden.

Der Atommeiler in Grohnde ist ein 1430-Megawatt-Reaktor, wird von E.ON und den Stadtwerken Bielefeld betrieben und ist seit 1985 am Netz.

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E.ON will Brennelemente per Schiff importieren

August 12th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Nuklearkomplex in Sellafield, Großbritannien
(Photo by dog on wheels | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

Das hat es seit mehr als zehn Jahren nicht mehr gegeben. Der deutsche Energie-Riese E.ON plant, plutoniumhaltige Brennelemente aus dem nordenglischen Sellafield per Schiff nach Deutschland zu verfrachten. Als Umschlagplatz dient Cuxhaven, von wo aus die Brennelemente an ihren Bestimmungsort transportiert werden sollen, das niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde.

Laut einer E.ON-Sprecherin steht noch kein genauer Termin für den Transport fest, man plane allerdings, den Transfer der Brennelemente noch im Herbst durchzuführen. Zuletzt wurde im Jahre 1996 radioaktives Material von Sellafield nach Deutschland verschifft.

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Jährliche Wartung: Brokdorf geht vom Netz

Juni 1st, 2009 · 1 Kommentar

Von: David Lorenz

Nachdem vor rund vier Wochen bereits das Atomkraftwerk in Grohnde routinemäßigen Wartungsarbeiten unterzogen wurde, ging gestern Abend nun auch Brokdorf für die jährlich durchzuführende Revision vom Netz.

Das zuständige Sozialministerium Schleswig-Holsteins gab in Kiel bekannt, dass 56 der 193 im Reaktorkern befindlichen Brennelemente ausgetauscht werden sollen. Daneben müssen fällige Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt, sowie die Sicherheitslage des Kernkraftwerkes einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Das Atomkraftwerk an den Ufern der Elbe wird aufgrund der Revision insgesamt einen Monat lang keinen Strom produzieren. Damit befindet sich Brokdorf in prominenter Gesellschaft, denn die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel im Norden Deutschlands befinden sich seit Störfällen aus dem Jahr 2007 ebenfalls nicht am Netz.

Brokdorf gehört zu 80 Prozent dem Betreiber-Konzern E.ON und zu 20 Prozent dem schwedischen Energie-Riesen Vattenfall. Seit 1986 ist das Kernkraftwerk in Betrieb und soll laut Atomkonsens planmäßig im Jahre 2018 abgeschaltet werden.

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Routine-Revision in Grohnde

Mai 8th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Aufgrund jährlicher Wartungsarbeiten geht das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln kommenden Samstag für rund zwei Wochen vom Netz.

Laut dem niedersächsischen Umweltministerium sollen während dieser Zeit 48 der 193 Brennelemente ausgetauscht, sowie der Reaktor auf sicherheitsrelevante Punkte hin überprüft werden. Zudem müssen Armaturen und Behälter kontrolliert, das nukleare Dampferzeugungssystem per Röntgen- und Ultraschallprüfung durchleuchtet, und Instandhaltungsmaßnahmen routinemäßig vorgenommen werden. 

Das Kernkraftwerk an der Weser, in Besitz von E.ON, hat eine voraussichtliche Laufzeit bis ins Jahr 2017 und ist bereits seit 1984 in Betrieb.

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Betreiber von Atomkraftwerken in Deutschland: E.ON

Mai 2nd, 2009 · 3 Kommentare

Von: David Lorenz

Im zweiten Teil der Betreiber-Serie auf atomstrom-info soll nach RWE heute E.ON vorgestellt werden, der größte Energie-Lieferant Deutschlands.

E.ON wurde im Juni 2000 durch eine Fusion der Konzerne VEBA und VIAG gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Düsseldorf und das Unternehmen ist an der Börse notiert. Zu den Kernkompetenzen der Aktiengesellschaft gehört der Handel mit Gas und Elektrizität an Endverbraucher sowie Industrie und Handel. Teils stammt der Strom aus eigenen Atomkraftwerken, teils wird er in großen Mengen aus dem Ausland hinzugekauft.

Die Distributionswege von E.ON funktionieren bevorzugt über Zwischenhändler auf regionaler Ebene, zu den wichtigsten Märkten des Unternehmens gehören Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Österreich, die Niederlande, Tschechien, Rumänien und die Slowakei.

Der Energie-Riese beschäftigt aktuell rund 93.500 Mitarbeiter und konnte 2008 einen Umsatz von 87,65 Milliarden Euro erwirtschaften.

Seit Dezember 2005 sind alle Energieversorgungs-unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms auszuweisen. Für E.ON waren das im Jahr 2007 folgende Werte:

  • Erneuerbare Energieträger: 14 Prozent
  • Kernenergie: 38,5 Prozent
  • Fossile Energieträger: 47,5 Prozent

Das Unternehmen betreibt mittels der Tochtergesellschaft E.ON Kernkraft GmbH folgende aktive Atomkraftwerke in Deutschland:

  • Brokdorf
  • Grafenrheinfeld
  • Grohnde
  • Isar 1 und 2
  • Unterweser
  • Grundremmingen B und C
  • Brunsbüttel
  • Krümmel
  • Emsland

Daneben verfügt E.ON über mehrere Gas-, Öl-, Steinkohle- und Braunkohlekraftwerke sowie drei Biomasse- und ein Hybridkraftwerk. Außerdem ist das Unternehmen in Besitz eines eigenen Stromnetzes.

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