Von: David Lorenz
Wladimir Putin, russischer Regierungschef, erläuterte am heutigen Mittwoch die zukünftigen Energie-Pläne seines Landes.
Die Nutzung und Erzeugung von Atomstrom nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein.
Bis ins Jahr 2030 sollen in Russland 26 Reaktoren gebaut werden. Laut der Pläne werden die Meiler von einer Gemeinschaftsfirma in Betrieb genommen, bestehend aus dem staatlichen Konzern Rosatom und dem deutschen Industriegiganten Siemens. Rosatom kann dabei nach Putin mit einer Staatshilfe von 1,13 Milliarden Euro rechnen.
Siemens und Rosatom verfolgen äußert ehrgeizige Ziele. Zukünftig wollen beide Konzerne rund ein Drittel des gesamten Weltmarktes für Atomkraftwerke erobern. Als erstes Projekt steht ein Meiler in der Umgebung von Kaliningrad, früher Königsberg, zur Diskussion.
Derzeitig wird der gesamte Strombedarf Russlands zu 16 Prozent durch Energie aus Kernkraftwerken gedeckt. Dieser Anteil soll bis auf 33 Prozent ausgebaut werden. In vielen Ländern Europas beträgt die Atomstrom-Quote bereits 25 Prozent (in Deutschland ca. 22 Prozent im Jahr 2007).
Putin lies derweil durchklingen, dass die russische Regierung in den kommenden Monaten Projekte zur Förderung der Atomenergiewirtschaft sowie nukleare Rüstungspläne ausführlich besprechen werde.

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Anonym // Mär 30, 2011 at 15:47
na ja
Hinterlasse ein Kommentar