Von: Fabian Frick
Nicht nur im Atommülllager Asse II, sondern auch im möglichen zukünftigen Endlager für stark radioaktive Abfälle in Gorleben haben sich offenbar Laugenflüssigkeiten gebildet. Das berichtete der “Weser Kurier” in einer seiner Ausgaben.
Demnach forderte der Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages nach den Asse-Vorfällen genaue Auskünfte über die Gefahr der Flüssigkeiten in dem Bergwerk von Gorleben an. Der Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel sagte, es müsse dringend geklärt werden, welche Auswirkungen die unbekannte Lauge auf die Gesteinsformationen im Salzstock habe. Es könnten Wenzel zufolge Abbrüche und Risse entstehen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Umweltministerium Niedersachsens bestätigten der Zeitung zufolge die Existenz von Salzlösung in dem Stollen. Es handele sich um fossiles Wasser. Art und Menge seien jedoch nicht mit denen aus Asse zu vergleichen.

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Gina // Mai 5, 2011 at 19:47
That’s really thiknnig out of the box. Thanks!
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