Atomstrom-Info.de: Infos und Diskussion

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Einträge vom Oktober 2009

RWE verzichtet auf AKW-Beteiligung in Bulgarien

Oktober 29th, 2009 · 2 Kommentare

Von: David Lorenz

Was sich lange angebahnt hatte, erlangt nun Gewissheit. Der deutsche Energie-Riese RWE wird sich nicht wie geplant am Bau des Kernkraftwerkes im bulgarischem Belene beteiligen.

Grund für die gescheiterten Investitionsbemühungen ist die ungesicherte Finanzierung von Seiten der bulgarischen Regierung, deren staatliche Energiegesellschaft ursprünglich mit 51 Prozent an dem Atomkraftwerk beteiligt werden sollte. RWE hatte bereits im Vorfeld einige Millionen Euro in das ehrgeizige Vorhaben investiert, die bedingt durch den Rückzug nun abgeschrieben werden müssen.

Das Prestige-Projekt von RWE-Chef Jürgen Großmann stand vor allem bei Atomkraftgegnern und Umweltschützern stark in der Kritik, da sich Belene in einem von Erdbeben bedrohten Gebiet befindet.

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Trittin kritisiert schwarz-gelbe Atompläne

Oktober 19th, 2009 · Keine Kommentare

Von: David Lorenz

Von 1998 bis 2005 Bundesminister für Umwelt: Jürgen Trittin

„Der Ausbau der erneuerbaren Energie wird durch die Verlängerung der Atomkraft ausgebremst. Die von Schwarz-Gelb als Brückentechnologie verkaufte Atomkraft bricht in Wahrheit die Brücke in das Solarzeitalter ab.“

Jürgen Trittin, Fraktionschef der Grünen im Bundestag, gegenüber der „Financial Times Deutschland“.

(Photo by gruenenrwLicense: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

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Atommülllager Asse: Decke eingestürzt

Oktober 9th, 2009 · 1 Kommentar

Von: David Lorenz

Die Geschichte des krisengeplagten Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel (Niedersachsen) ist um einen Zwischenfall reicher. Nachdem das ehemalige Steinsalzbergwerk in der Vergangenheit bereits mit eindringenden Wassermassen und Gesteinsablösungen zu kämpfen hatte, stürzte nun eine instabile Decke zwischen zwei 15 Meter hohen Hohlräumen ein.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wies allerdings umgehend darauf hin, dass durch den Zwischenfall keine akute Gefahr bestehe, da beide Räume leer gestanden hätten und die radioaktiven Abfälle deutlich tiefer unter der Erde eingelagert wären. Für die Zukunft können jedoch auch Einbrüche von Kammern, in denen sich Atommüll befindet, nicht ausgeschlossen werden.

Der langjährige Betreiber der Asse, das Helmholtz Zentrum, ist inzwischen nicht mehr für den Betrieb der Lagerstätte verantwortlich. Aufgrund einer Reihe von Pannen und Ungereimtheiten untersteht die Asse seit Beginn diesen Jahres dem Bundesamt für Strahlenschutz.

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